Elternbrief

 

Hallo liebe Eltern,

 

wir sind alle stolz auf Ihre Kinder, machen sie uns mit ihrem Singen doch immer wieder viel Freude. Danke für Ihr Engagement.

Mit dem Elternbrief möchten wir Ihnen in unregelmässigen Abständen Informationen darüber anbieten, was und wie Sie ihrer Familie und ihren Kindern mit dem Singen und auch sonst Gutes tun.

Weitere interessante Informationen finden Sie auch auf der Elternbriefseite des Kling & Klang Kinderchores. hier

 

 Elternbrief 3/14

 

10 Gebote für Eltern, deren Kinder flügge werden

 

Je besser es gelungen ist, bei unseren Kleinkindern die Sehnsüchte zu erfüllen, die uns allen sehr wichtig sind, nämlich die Sehnsucht nach Nähe, Geborgenheit oder den Wunsch dazuzugehören und die Sehnsucht nach freier Entfaltung bzw. eigenverantwortlichem Handeln oder den Wunsch, eigenständig über sich hinauszuwachsen, um so leichter gelingt die Erziehung unserer Teenies. mehr

 Elternbrief 2/14

 

Kinder lernen durch Singen Rücksicht zu nehmen

 

Chorsingen schult bei Kindern den Gemeinschaftssinn.

Singen ist für die meisten Kinder etwas Selbstverständliches. Daran können Eltern anknüpfen: Je früher sie gemeinsam mit ihrem Kind Musik machen, desto eher bleibt es später dabei. Und beim Singen in der Gruppe trainieren Kinder nebenbei auch noch soziale Fertigkeiten.

 
 

Essen (dpa/tmn) - Singen kann für Kinder mehr bedeuten als das reine Töne treffen. Vor allem in einer Gruppe machten sie die Erfahrung, dass Singen eine Gemeinschaft zusammenschweißen kann: "Beim Singen lernt man, auf andere zu hören, Rücksicht zu nehmen", sagte Werner Schepp, Professor für Chorleitung an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Kinder lernten dadurch, sich in andere einzufühlen. Darüber hinaus hätten neurobiologische Studien gezeigt, dass Singen Gehirnregionen miteinander vernetzt. "Studien haben gezeigt, dass Schüler, die im Chor singen, besser im Sätze formulieren sind", erläuterte Schepp.

Eltern könnten ihre Kinder schon früh im Singen unterstützen: "Im Kindergartenalter singen sie meist ganz automatisch beim Spielen." Dies sollten Erwachsene beim gemeinsamen Lieder singen aufgreifen, zum Beispiel vor dem Essen oder ins Bett gehen. Und selbst wenn den eigenen stimmlichen Fähigkeiten begrenzt sind: "Gemeinsam mit dem Kind zu singen, hat einen ganz anderen Effekt, als nur die Kassette anzumachen", sagte Schepp.

 

Wollen Eltern außerhalb der Schule einen Chor finden, sollten sie auf einige Dinge achten: "Die Altersspanne sollte nicht zu groß sein. Singen Kinder von 5 bis 14 Jahren mit, ist das nicht kompatibel", sagte Schepp. Ein anderer guter Anhaltspunkt sei, welche Ziele der Chor sich selbst steckt: "Sagen die 'Hauptsache, wir singen was' oder haben die Ziele und wollen was lernen?". Je nach den Vorstellungen des Kindes sollten Eltern dann entscheiden, wo es sich besser aufgehoben fühlt.

Die Begeisterung für das Singen in der Gruppe schwindet meist in der Pubertät. Jugendliche, die nicht von klein auf in einem Chor gesungen haben, sind laut Schepp mit 13 oder 14 Jahren schwer dafür zu gewinnen. "Über die Eltern funktioniert das gar nicht, das klappt wenn über Freunde, die im Chor singen."

Haben Kinder keine Lust aufs Singen oder wollen nicht mehr zu den Chorproben, sollten Mutter und Vater das ernst nehmen - aber nicht gleich einknicken. "Ein guter Deal ist zu sagen: 'Du gehst jetzt noch die nächsten sechs bis acht Wochen hin, und danach reden wir noch einmal drüber'", rät Schepp. Seiner Erfahrung nach bleibe der Großteil der Kinder dabei. Denn oft versuchten sie nur zu testen, wie weit sie gehen können. "Und wenn die Eltern bei fehlender Lust jedesmal sagen 'Dann bleib doch daheim', wissen sie, dass sie damit durchkommen."

Wenn aber deutlich wird, dass Sohn oder Tochter ernsthaft andere Interessen als das Singen entwickeln, sollten Eltern nicht dagegen angehen, sondern diese Entscheidung respektieren.

 

vom Rhein-Neckar morgenweb

http://www.morgenweb.de/ratgeber/familie-erziehung/kinder-lernen-durch-singen-rucksicht-zu-nehmen-1.504296

Elternbrief 1/14

 

Auch in 2014 gilt: Singen bewegt Bildung!

 

In der Chorgruppe entwickeln Kinder und Jugendliche Schlüsselkompetenzen, die sie im Leben brauchen. Sie müssen die Möglichkeit bekommen, sich an allen Entscheidungen, die sie und ihre Gruppe betreffen, zu beteiligen! mehr

So heißt es u.a. in dem Berliner Appell der singenden Jugend in Deutschland schon im Jahre 2010

 

Und weiter…

 

Singen bewegt Persönlichkeit!
Jede Art von Musik wäre einseitig, wenn sie nicht durch verschiedene Charaktere gestaltet werden würde. Die Chormusik ist ein geeignetes Medium, um das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein jedes einzelnen zu fördern, welches zu Stärke im weiteren Verlauf des Lebens führt.

Singen bewegt Gemeinschaft!
Jeder Mensch braucht die Gemeinschaft. Sie ist wichtig, um sich wohl zu fühlen und stärkt das „Wir-Gefühl“. In der Chorgemeinschaft können Kinder und Jugendliche genau das erleben.

Singen bewegt mit Freude und Spaß!
Den Zuhörern wird Freude durch den singenden Chor bereitet, aber auch jeder einzelnen Chorsängerin und jedem einzelnen Chorsänger bereitet Singen Spaß, es bedeutet Erlebnis und Begeisterung.

Singen bewegt Chancengleichheit!
Chorgruppen bieten jedem Kind die gleiche Chance, sich individuell und frei zu entwickeln und zu beweisen.

Singen bewegt Engagement!
Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, Anerkennung für ihr Engagement zu bekommen, damit sie weiterhin mit Freude dabei bleiben.    

Singen bewegt kulturelle Bildung!
Gemeinsames Singen darf nicht in Vergessenheit geraten, denn kulturelle Bildung überwindet  die Grenzen der Länder, der gesellschaftlichen Herkunft und Generationen. Sie überwindet aber vor allem die eigenen Grenzen in unseren Köpfen. mehr

Wie gut also, dass Ihr Kind bei uns im Jugendchor Kling&Klang mitsingt und diesen Nutzen erfährt. -

Schön wäre es, wenn in ihrer Familie ebenfalls gemeinsam gesungen würde, gewissermaßen ein Familienchor als vorbildliches Erlebnis für die Kinder bzw. Anwendungsfeld für das im Chor Gelernte. Und  über Eltern, die dadurch angesteckt werden, selbst zu singen, freuen sich unsere Erwachsenenchöre als neue aktive Mitglieder.

Doch auch wenn das Singen in ihrer Familie nicht so angesagt ist, können Sie die begeisterte LernLust ihrer Kinder durch ein bewusstes, lernförderliches Verhalten in der Familie nach Kräften weiter unterstützen. Anregungen über entsprechende Familie“.mehr   Wer es noch konkreter wissen will, wie gut ihm eine lernförderliche Unterstützung bereits gelingt, kann einen kleinen Selbsttest (s.Download "Lernrad") machen, seinen Status feststellen und bei Bedarf mit den für Sie oder für Ihre Familie wichtigen Ansatzpunkten beginnen, sich weiter zu entwickeln oder etwas Neues zu lernen.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiches 2014 und beim Singen und beim Lernen viel Freude am Gelingen!

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Elternbrief 3/12

 

Gefühle ausdrücken: Lernförderung durch Singen

 

aus einem Interview von Claudia Haase mit Prof. Hüther

 

Kinder brauchen Zeit und Raum zum eigenen Entdecken und Gestalten. Das geschieht zum Beispiel beim Spielen. Deshalb ist Spielen allerhärteste Lernarbeit.
Ist das eine neue Erkenntnis?
Gerald Hüther:
Wie wenig das gegenwärtig in Wirklichkeit verstanden wird, erhärte ich gerne an einem anderen Beispiel: Singen wird auch gern als nutzloses und unwichtiges Fach angesehen und fällt im Unterricht mal schnell unter den Tisch.
Aus der Sicht der Hirnforscher ist aber gerade Singen das beste Kraftfutter, für Kindergehirne. Wer singt, kann aufgrund der Körperhaltung keine Angst haben, weil der Kopf gehoben und der Brustraum geöffnet ist. Die Modulation der Stimmbänder ist eine motorisch hochdiffizile Übung. Man lernt mit ihr Selbstwirksamkeit, eine Frontalhirnfunktion, die im späteren Leben enorm wichtig ist.
In der Gemeinschaft muss man sich auf andere einstimmen, man erlebt
Empathiefähigkeit und erfährt Resonanz, lernt also sich auf andere Menschen einzustellen. Leider fängt es schon im Kindergarten an, dass lieber Musikkassetten vorgespielt werden statt zu singen. Durch das Singen lernen Kinder ihre Gefühle zum Ausdruck zubringen. Eine Gesellschaft, die keinen Gesang mehr kennt, verliert somit auch die Kommunikationsform, in der sich die Menschen über ihre
Gefühle verständigen.

Elternbrief 02/12

 

Immer wieder Facebook: Sie wissen Bescheid?

 

Facebook. Mehr als 20 Millionen Nutzer in Deutschland, rund 845 Millionen weltweit. Im Jahr des Börsengangs widmet die ARD dem sozialen Netzwerk eine Dokumentation. Sie beleuchtet das Phänomen, die gesellschaftlichen Auswirkungen, die Chancen und natürlich die Risiken. Die Autoren Svea Eckert und Anika Giese lassen viele Seiten zu Wort kommen. mehr

 

Zum Beispiel die 17-jährige Franciska, die Facebook mit ihrem Freundeskreis nutzt, und nach eigenem Bekunden "dauer-online" ist. 

Vielleicht weiss sie aber zu wenig, welche verdeckten Interessen im Internet existieren und wozu die eigenen Daten gebraucht vielleicht sogar mißbraucht werden können wie z.B mit  ACTA -- ein weltweites Abkommen -- könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren. mehr

 

Elternbrief 01/12

 

Regeln für gute Eltern

 

Gibt es diese? 

Muss man dabei nicht vorab klären: Was macht gute Eltern aus? Wir lassen dies mal einfach so da hingestellt und geben nur die Regeln von Adolf Timm weiter.

 

Erziehung ist in der heutigen Zeit mehr den je eine schmale Gradwanderung. So ist auch der Erfolg auf dem Schulweg oft steinig und schwer. Man sucht mit viel Mühe ein Patentrezept. Gibt es dies? mehr

 

 

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